Reiseinformationen A-Z

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Reiseinformationen A-Z2016-12-22T07:07:19+00:00

Reiseinformationen zu Neuseeland von A bis Z

Offizielle Sprachen sind Englisch und Maori. Das Kiwi-Englisch hat einige Wörter, die im britischen Englisch so nicht verwendet werden und auch vom Australischen Englisch abweichen: „awesome“ ist sehr beliebt, für alles, was toll und gut ist. „I reckon“ heisst soviel wie „meine ich“. Mit „tea“ wird auch das Abendessen bezeichnet, das in Neuseeland eigentlich immer eine warme Mahlzeit ist. „Bring your togs“ ist eine Einladung zum Schwimmengehen, denn togs ist der Badeanzug. Siehe hierzu auch Reiseinformationen zur Maori-Kultur.
Um in Neuseeland gegen Bezahlung zu arbeiten, benötigt man eine Arbeitserlaubnis oder ein Arbeitsvisum (siehe auch Reiseinformationen „Visum“). Wer unter 30 Jahre alt ist, kann ein sogenanntes Working Holiday Visum beantragen, mit dem Besucher 12 Monate lang in Neuseeland reisen und nebenher jobben können. Das Visum kostet etwa NZ$130 / 65 €. In Neuseeland angekommen beantragen Sie dann eine Steuernummer, die in Neuseeland „IRD-number“ heisst und los geht’s! Siehe auch Informationen zum Jobben und Praktikum in Neuseeland. Wer über 30 Jahre alt ist, muss offiziell ein Arbeitsvisum beantragen, was wesentlich komplizierter als das Working Holiday Visum ist. Eine gute Alternative zu bezahlter Arbeit ist die freiwillige Arbeit gegen Kost und Logis, die von Worldwide Workers on Organic Farms (WWOOF) angeboten wird.
Apotheken sind Drogeriemärkten angegliedert und die heissen entweder pharmacy oder chemist und es gibt sie absolut flächendeckend in jeder Kleinstadt. Die Versorgung mit Medikamenten hat europäischen Standard. Sollten Sie regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, dann bringen Sie sie lieber von zu Hause mit.

Ein sog. „Medical Centre“ gibt es in jedem Ort. In grösseren Orten wie Auckland, Hamilton, Wellington und Christchurch finden Sie auch immer ein Medical Centre, das 24 Stunden geöffnet hat. Ein Arztbesuch kostet in der Regel ca. $75.

Siehe hierzu auch Reiseinformationen „Auslandskrankenversicherung“.

Sollte man auf keinen Fall vergessen und vor der Abreise unbedingt abschließen. Es ist beruhigend zu wissen, dass alle Verkehrsteilnehmer über die Zulassung ihres Fahrzeugs unfallversichert sind. Siehe auch Reiseinformationen „Medizinische Versorgung“.
Sind herbergsähnliche Unterkünfte mit einem Bett im Mehrbett, Zweibett, Einzel- oder Doppelzimmer. Backpackers sind die preiswerteste Unterkunft und eine gemütliche Alternative für alle, die keine grossen Ansprüche haben. Siehe auch Reiseinformationen „Unterkunft“.
Verschiedene Bankhäuser haben ihre Filialen in ganz Neuseeland. Öffnungszeiten sind normalerweise Montags – Freitags von 09.00 – 16.30 Uhr. Am Geldautomaten (ATM = Automatic Tellers Machine genannt) kann man in der Regel 24 Stunden Bargeld mit Kreditkarte oder Maestro-Karte erhalten.
Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
90-92 Hobson St.
Thorndon
6011 Wellington
Tel.: +64.4.473 6063
Fax: +64.4.473 6069

Öffnungszeiten:
Montag – Donnerstag: 07.30 – 16.15 Uhr
Freitag: 07.30 – 15.00 Uhr.

Die Schalterstunden für Visaanträge, Passanträge etc. sind Montag – Freitag von 08.00 – 12.00 Uhr. Siehe auch Reiseinformationen „Visum“ und „Reisepass“.

Bereitschaftsdienstnummer in Notfällen: +64.21.651 987
www.wellington.diplo.de

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Supermärkte haben auch am Wochenende bis mindestens 17 Uhr geöffnet. In grösseren Städten in der Regel von 7 bis 22 Uhr. Ausserdem gibt es an jeder Ecke einen kleinen Tante-Emma-Laden, sog. „Dairies“, die bis spät abends geöffnet haben. Siehe auch Reiseinformationen „Mitbringsel“.
Für Touristen aus der Bundesrepublik Deutschland, Österreich und der Schweiz ist für einen Aufenthalt von maximal 3 Monaten kein Visum erforderlich, sofern sie nicht beabsichtigen, eine Arbeit aufzunehmen (siehe auch Reiseinformationen zu „Arbeit“ und „Visum“). Es ist strengstens verboten, organische Produkte nach Neuseeland einzuführen. Wer aus Versehen doch etwas organisches dabei hat (Lebensmittel, Holz, Federn), sollte dies unbedingt bei der Einreise angeben.
Neuseeländer nennen sich selbst „Kiwis“, nach ihrem Wappenvogel (siehe auch unter „Tiere“). Sie sind jedoch keineswegs so scheu wie der Vogel, sondern halten gern mit jedem ein Schwätzchen. Sie werden vermutlich recht häufig gefragt, wo Sie herkommen und wie Ihnen Neuseeland gefällt.

Da nur 3,5 Millionen Menschen in Neuseeland leben (davon 1 Million in Auckland), ist es für Kiwis immer interessant, jemand anderen zu treffen. In Neuseeland leben nur 14 Menschen pro Quadratkilometer, verglichen mit 230 Menschen pro Quadratkilometer in Deutschland!

In Neuseeland leben auch noch andere Nationalitäten und ethnische Minder­heiten. Maori sind Neuseelands erste Besiedler, sie stellen heutzutage einen Anteil von 10 %. Maori ist die zweite offizielle Landessprache. Viele Orte und Plätze haben Maori Namen. Der Maori Name für Neuseeland ist Aotearoa – das Land der langen, weißen Wolke. Siehe auch Reiseinformationen „Maori-Kultur“.

Weitere Minderheiten sind Immigranten von den nahen südpazifischen Inseln: Tonga, Samoa und den Cook Inseln. Europäische Minderheiten, die in Neuseeland leben, sind vor allen Dingen Holländer und Deutsche. Nicht weniger als 34.000 Deutsche leben in Neuseeland.

Neuseeland benutzt den gleichen Stecker wie Australien: einen dreipoligen Stecker. Die Pole sind nicht rund, sondern flach und rechteckig, wobei die oberen beiden schräg zueinander stehen und der untere gerade und in der Mitte der beiden anderen.

Mit einem Adapterstecker für Neuseeland und Australien können Sie Ihre Elektrogeräte am 230/240V Wechselspannungsnetz in Neuseeland problemlos betreiben. Diese Adapterstecker können Sie in Neuseeland in Elektrohandlungen (z.B. Dick Smith) erwerben. Falls Sie mehrere Elektrogeräte mitbringen (z. B. Handy, Camera, Videocamera, usw), empfiehlt sich das Mitbringen eines deutschen Mehrfachsteckers, so dass Sie nur einen Adapter benötigen.

Email-Cafés mit Internetzugang sind in jeder kleineren Stadt zu finden – die örtliche Bibliothek ist hierfür ein guter Tipp. In Email-Cafes kann oft auch der eigene PC ans Netz angeschlossen werden. Email und Internetzugang gibt es ausserdem in jedem Hostel und viele Motels und Hotels bieten Broadband-Connection an (die hiesige Variante von DSL).
Essen und Essgewohnheiten sind sehr englisch, angefangen bei Fish & Chips, dem hiesigen Nationalgericht. Fisch und Meeresfrüchte (Muscheln, Austern, Hummer) sind frisch und von ausgezeichneter Qualität. Kiwis haben ihre Hauptmahlzeit am Abend, gefolgt von Kuchen mit Eis, Yoghurt oder Sahne als Nachtisch und danach Tee/Kaffee.
Die Fähren (http://www.interislander.co.nz/ und http://www.bluebridge.co.nz/) verbinden die Nord- und Südinsel täglich 5 mal miteinander. Wer mit dem Auto oder Wohnmobil reist, sollte zwischen Dezember und März rechtzeitig online oder in jeder Touristeninfo (sog. i-sites) einen Platz reservieren. Die Fähre braucht etwa 3 Stunden, die Fahrt quer durch das Wellingtoner Hafenbecken, am Zipfel der Nordinsel vorbei und durch die Marlborough Sounds nach Picton auf der Südinsel ist sehr malerisch und landschaftlich reizvoll.
  • 1./2. Januar Neujahr
  • 6. Februar Waitangi Day
  • Karfreitag, Ostermontag
  • 25. April Anzac Day
  • Queen’s Birthday (1. Montag im Juni)
  • Labour Day (4. Montag im Oktober)
  • 25. Dezember Christmas Day 1. Weihnachtsfeiertag
  • 26. Dezember Boxing Day 2. Weihnachtsfeiertag

Zusätzlich gibt es in den einzelnen Regionen weitere Feiertage. Wenn ein Feiertag wie Weihnachten auf einen Sonntag fällt, ist der darauffolgende Montag auch frei. Außer am 1. Weihnachtsfeiertag (da ist wirklich ALLES geschlossen) haben die Feiertage keinen Einfluss auf Öffnungszeiten.

Der Flug nach Neuseeland dauert inklusive Stop-over-Unterbrechungen zwischen 27 und 33 Stunden. Sie fliegen in der Regel etwa 2 x 10-12 Stunden mit einer 3-8stündigen Unterbrechung entweder in Asien (auf der Ostroute) oder in Los Angeles (auf der Westroute). Neuseeland hat zwei internationale Flughäfen, die direkt von Europa aus angesteuert werden: nach Auckland auf der Nordinsel geht die überwiegende Mehrheit aller Flüge, sie können aber auch direkt nach Christchurch auf der Südinsel fliegen. Von beiden Flughäfen gibt es kostengünstige Inlandsflüge zu allen Städten Neuseelands mit Air New Zealand (http://www.airnewzealand.com/ oder http://www.grabaseat.co.nz/)

Fluglinien, die nach Neuseeland fliegen, sind unter anderem Air New Zealand (http://www.airnewzealand.com/), Thai (http://www.thaiair.com/), Emirates (http://www.emirates.de/), die Kosten liegen zwischen 1000 -1250 €.

Neuseeländische Frauen haben – so scheint es uns – eine Mischung aus sich widersprechenden Eigenschaften und Einstellungen. Von ihrem Naturell her sind sie im Allgemeinen sehr zupackend und praktisch veranlagt, dazu äußerst selbstbewusst und liebenswürdig.

In der Arbeitswelt erobern Frauen wie überall in der Welt einst männlich dominierte Domänen. Die Statistik weist aus, dass innerhalb der nächsten Jahre die Anzahl der Frauen in Management­positionen oder Selbständigkeit die der Männer überholen wird. Obwohl Neuseeländerinnen unter den ersten Nationen waren, die das Wahlrecht für Frauen erkämpften (1893), sehen sich Frauen heutzutage nicht gern als Feminis­tinnen. Feminismus ist kein Thema in Neuseeland, sondern eher ein Schimpfwort.

Neuseeland ist eines der sichersten Länder der Erde und ideal für alleinreisende Frauen. Allerdings sollte man auch hier Vorsicht walten lassen. Die Freundlichkeit der Neuseeländer und die reduzierte Kriminalität können Frauen in falscher Sicherheit wiegen, wie das Beispiel einer deutschen Anhalterin beweist, die 2005 von einem Psychopathen in Neuseeland ermordet wurde. Siehe auch Reiseinformationen „Gesellschaft“.

Wer an Frauenreisen und Frauenzusammenhängen interessiert ist, findet unter www.womentravel.co.nz alle Frauenreiseanbieter und Frauenunterkünfte in Neuseeland. Die mit Abstand beste und spannendste Art das Land kennenzulernen ist mit einer organisierten Frauenmotorradreise.

…heißt in Englisch Information Centre und in Neuseeland i-Site. I-Sites gibt es in jedem Ort und ihr Service ist ausgezeichnet und unerschöpflich. Hier können Sie alles buchen – vom Hotel bis zum Sightseeing-Trip und auch die Fähre für die Fahrt zwischen Nord- und Südinsel. Siehe auch Reiseinformationen „Fähre“. I-Sites schließen in der Regel um 18 Uhr.
Frühstück ist in der Regel nicht in Hotel- und Motelpreisen inkludiert, es sei denn es handelt sich um ein Bed & Breakfast. Alle Hotels und manche Motels bieten Frühstück optional an. Siehe auch Reiseinformationen „Unterkunft“.
In der Regel brauchen Besucher in Neuseeland keinen internationalen Führerschein, die meisten Vermietungen akzeptieren den europäischen. Es lohnt sich jedoch, dieses mit dem jeweiligen Vermieter abzuklären. Siehe auch Reiseinformationen „Mietwagen“.
Die Gesellschaft ist einerseits geprägt durch seine britische Kolonial­geschichte, die sich in britischer Lebensweise und konservativen Werten äußert, andererseits durch seinen Status als Immigrationsland, dessen Gesell­schaft nach vielen Seiten offen ist. Hier besteht in der Tat ein gewisser Wider­spruch, der für Neuseeland typisch ist.

Ein weiterer bestimmender Faktor in der Gesellschaft ist Neuseelands Wirtschaftsform als wenig besiedeltes Agrarland. Neuseeland kann fast als „Eine-Klasse“-Gesellschaft betrachtet werden, obwohl sich Klassenunterschiede mehr aus­zudifferenzieren scheinen. Wie überall in der Welt wird der Graben zwischen Arm und Reich größer, aber zumindest bestehen in Neuseeland keine Be­rührungsängste – Standesdünkel sind nicht sehr weit verbreitet.

Der Durchschnittsneuseeländer lebt am Existenzminimum. Minimalstlöhne garantieren zwar einen relativ sicheren und stressfreien Arbeitsplatz, aber mehr ist oft nicht drin. Viele Familien kämpfen ums Überleben. Ausbildung ist teuer und viele junge Leute gehen von der Schule ab, ohne eine Berufsqualifizierende Ausbildung zu haben. Viele Neuseeländer/innen arbeiten in der Agrarindustrie oder als Verkäufer/in im Supermarkt.

Drogenabhängigkeit, ein niedriges Bildungsniveau (und seine Folgen) sowie schlechte berufliche Perspektiven sind nur einige der Probleme, mit denen sich Neuseeland konfrontiert sieht.

Hier ein Vorschlag, was Sie in Ihren Neuseeland-Urlaub mitnehmen sollten. Sie sollten auf jeden Fall Kleidung für alle 4 Jahreszeiten mitbringen.

Dokumente: Flugticket, Reisepass, Dt./Europ. Führerschein, Auslandsreiseversicherung (z.B. ADAC-Auslandskrankenschutzbrief und Gepäckversicherung), Kreditkarte, EC-Karte mit Maestro-Zeichen, Bargeld.

Bekleidung: Unterwäsche und Socken, warme (Ski-)Unterwäsche (lange Unterhose, langärmeliges Unterhemd), Badesachen, Shorts, T-Shirts, 1 leichte Hose zum Wechseln, warmer Woll- und/oder Fleecepullover, Wollmütze, Handschuhe, Strand-/Badetuch, Kopfbedeckung gegen Sonnenstich.

Waschbeutel: Sonnenschutz mit hohem LSF, Insektenmittel und Reisetabletten

Fotoausrüstung und Filme (100 – 200 ASA), bei Digitaler Kamera empfiehlt es sich, ein Pack Ersatzbatterien mitzubringen und genügend Speicherkarten.

Verschiedenes: Handy, Addressen, Kugelschreiber, Sonnenbrille, Ohrenstöpsel (falls geräuschempfindlich), Moskitonetz (falls empfindlich gegen Stechmücken ;-), Reisetabletten (hoher Seegang bei Walbeobachtungsausflug).

Die beiden Handy-Anbieter in Neuseeland sind Vodafone und Telecom. Sie haben Abkommen mit Anbietern weltweit. Vodafone betreibt in NZ ein SM-900-Netz (Technik analog zu D-Netze in Deutschland). Ihr Handy funktioniert auch in Neuseeland. Da versehentliche Anrufe von Freunden, die nicht wissen, dass Sie sich zur Zeit in Neuseeland aufhalten, sehr teuer werden können, empfiehlt sich der Erwerb einer Prepaid-SIM-Karte, die Sie in Ihr Handy einlegen und mit der Sie problemlos innerhalb Neuseelands telefonieren und SMS nach Hause senden können.

Es gibt allerdings Regionen in Neuseeland, wo das Handy keinen Empfang hat: Fjordland, Milford Sound, Doubtful Sound und an der Westküste zwischen Makaroa und Franz Josef. Es bestehen Roamingabkommen zu deutschen Netzbetreibern. Dort können die Tarife und Bedingungen erfragt werden. Die Minutenpreise nach Deutschland betragen rund 50% der Roamingpreise.

Es werden keine Impfungen für Neuseeland benötigt. Es gibt keine giftigen Tiere und keine ansteckenden Krankheiten, deswegen nennen die Kiwis ihr Land auch gerne „God’s own country“ oder kurz „Godzone“. Siehe auch Reiseinformationen „Medizinische Versorgung“.
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Neuseeland besitzt im allgemeinen ein gemäßigtes Klima – weder extrem heiss noch extrem kalt. Das Wetter ist allerdings sehr wechselhaft und von Sommer bis Winter sollten Sie tagtäglich mit allen Jahreszeiten rechnen. Das Wetter ist allerdings viel besser als sein Ruf zu sein scheint – es regnet in Neuseeland nicht mehr als z.B. in Deutschland.

Es gibt allerdings regenreiche Regionen, wo Sie mit 50 %iger Wahrscheinlichkeit mit Regen rechnen sollten: Fjordland und die Westküste. Die Westküste des gesamten Landes ist in der Regel nässer als die Ostküste. Durch den Klimawandel wird starker, sintflutartiger Regen in Neuseeland (wie anderswo) in Zukunft noch wahrscheinlicher. Die Sonneneinstrahlung ist sehr intensiv, bereits 10 Minuten ohne Sonnenschutz in der Mittagshitze reichen aus, um sich einen Sonnenbrand zu holen. Die beste Reisezeit ist Februar – April.

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Maori sind Neuseelands erste Besiedler, sie kamen vor ca. 1000 Jahren und nannten das Land „Aotearoa“ – das Land der Langen, Weißen Wolke.

Mit der europäischen Besiedlung von 1838 an begannen Landstreitigkeiten zwischen Europäern und Maoris, die der Vertrag von Waitangi zu regeln versuchte. In der Wirklichkeit ist der Vertrag von Waitangi (der mit einem Feiertag am 6. Februar gefeiert wird) bis heute grosser Stein des Anstosses. In Kämpfen untereinander und gegen die Europäer wurden die Maori fast gänzlich ausgerottet. Heute stellen sie einen Anteil an der Bevölkerung von 10 %. Maori ist heute die zweite offizielle Staatssprache und viele Maori Gemeinschaften wurden wieder­belebt.

Der Marae (sprich: Marai) ist das Versammlungshaus der Maori Gemeinschaft und das Zentrum des kulturellen Lebens. Ein Marae besteht typischerweise aus einem Haupthaus, mehreren Nebengebäuden und einer relativ großen Fläche drumherum, die ebenfalls Marae genannt wird. Es ist eine große Ehre, auf einen Marae eingeladen zu werden. Landauf, landab bieten Tourismusanbieter eine Einführung in die Maori-Kultur an, die oft das symbolische Eintreten in einen Marae beinhaltet.

Die Kultur des Südpazifiks unter­scheidet sich fundamental von der europäischen. Einer der vehementesten Unterschiede ist die übergeordnete Rolle, die Spiritualität und das Ahnentum in der Kultur der Maoris spielen.

Traditionelle Maori-Legenden sind ein guter Einstieg, um sich mit der Maori-Kultur und deren spirituellen Wurzeln vertraut zu machen. Es handelt sich hierbei um Geschichten der Schöpfung, von Göttern und Göttinnen, von Geschöpfen und bedeutenden Orten. Hierbei ist es wichtig zu wissen, daß es fast hunderte von verschiedenen Versionen der immer gleichen Geschichten gibt, die auf verschiedene Erzähler und deren Interpretation zurückzuführen sind.

Siehe auch Reiseinformationen „Amtssprache“ und „Gesellschaft“.

Die gesundheitliche Versorgung hat europäischen Standard. Da medizinische und zahnärztliche Behandlungen für alle ausländischen Besucher kostenpflichtig sind, ist eine Auslandskrankenversicherung auf jeden Fall zu empfehlen. Falls Sie ärztliche Hilfe brauchen, ist Ihre erste Anlaufstelle das Medical Centre, das es in jeder Stadt gibt. Apotheken sind Drogeriemärkten angegliedert und die heissen entweder pharmacy oder chemist und es gibt sie absolut flächendeckend und in jeder Kleinstadt.
Mietwagen sind ab NZ$35 pro Tag zu haben. In der Hauptsaison (Dezember bis Ende Februar) ist Reservierung unabdinglich. Das Mindestalter für den Anmieter und Fahrer beträgt bei den meisten Vermietungen 21 Jahre. In Neuseeland ist der Abschluss einer Haftpflichtversicherung nicht obligatorisch, daher empfiehlt sich ein optionales Versicherungspaket (sogenannte „Third-Party-Insurance“), das alle Vermietungen anbieten, abzuschliessen. Siehe auch Reiseinformationen „Führerschein“ und „Motorrad“.
Neuseeland hat eine bewegte Goldgräbergeschichte. Im Shotover Fluß nahe Queenstown wurden die größten Goldvorkommen per Quadratkilometer weltweit gefunden. Gold wurde dort bis 1980 gefördert, heutzutage gibt es nur noch wenige kommerzielle Goldschürfer.

Ein anderer Halbedelstein, der in Neuseeland gefunden wird, ist Jade oder pounamu, wie es die Maoris nennen. Pounamu spielt in der Geschichte und Kultur der Maori eine wesentliche Rolle und sollte – in Maori Tradition – als Geschenk empfangen, nicht selbst gekauft werden. Falls Ihr Jade in Neuseeland als Souvenir kaufen möchtet, ist Vorsicht angesagt, da 90 % der in Neuseeland verkauften Jade aus Asien stammt.

Seit wenigen Jahren hat Neuseeland auch eine Perle – die Blaue oder Abalone Perle. Abalone ist eine Seeschnecke, deren Unterart Paua nur in Neuseeland gefunden werden kann. Die Paua-Muschel schillert auf der Innenseite in allen erdenklichen Farben. Aus der Paua-Muschel werden jede Menge kitschig anmutende Souvenirs gewonnen, die als Wahrzeichen von Neuseeland gelten. Die in der Paua-Muschel produzierte Perle ist halbrund und hat eine einzigartige, individuell verschiedene pink-blau-grüne Tönung.

Das mit Abstand beste Verkehrsmittel, um Neuseeland zu bereisen. Neuseeländische Strassen sind wenig befahren, wunderbar kurvig und von sehr guter Qualität. Es gibt mehrere Motorradvermietungen in Auckland und Christchurch, Info dazu unter: www.towanda.org
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Innerhalb des Landes ist der Linienbus das wichtigste Verkehrsmittel. Um von einer Insel zur anderen zu kommen verkehrt 5 mal täglich die Fähre. Ebenso bieten inländische Fluglinien und Eisenbahnlinien eine Alternative.
Eine Urlaubskarte ist von Neuseeland aus ungefähr eine Woche unterwegs. Luftpostkarten nach Europa kosten NZ$ 1,50, ein Luftpostbrief NZ$ 2. Briefmarken gibt es oft auch im Souvenirshop. Postämter haben in der Regel Montag- Freitag von 9:00 Uhr – 17:00 Uhr geöffnet. Postämter, die Schreibwarengeschäften, wie z. B. BOOKS & MORE angegliedert sind, sind auch am Wochenende geöffnet.
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Für die Einreise benötigen Sie einen Reisepass, der noch mindestens drei Monate über das Rückreisedatum hinaus Gültigkeit besitzen muss. Siehe auch Reiseinformationen „Botschaft“.
Wir haben eine Reiseroute von 22 – 28 Tagen von Christchurch nach Auckland für Sie zusammengestellt, die alle herausragenden Regionen und Sehenswürdigkeiten beinhaltet und vorstellt.

Generell gilt folgende Faustregel: Reisen zwischen September und Dezember sollten idealerweise von Auckland nach Christchurch stattfinden, während Reisen zwischen Februar und April besser von Christchurch nach Auckland geplant werden, da Sie somit mit dem Sommer bzw. dem guten Wetter mitfahren. Neuseelandreisen in den ersten 2 Januarwochen sollten wegen hohem Touristenaufkommen generell vermieden werden.

Die beste Reisezeit für Neuseeland ist Februar (Hochsommer) und März (Spätsommer). Der April ist oft auch noch sehr warm und ist als Reisezeit attraktiv, weil dann die meisten Touristen schon wieder nach Hause gehen. Genauso sind September und Oktober bei allen beliebt, die die grossen Touristenströme vermeiden wollen. Generell ist das Wetter zwischen September und Dezember jedoch sehr wechselhaft. Von Schnee bis 30 Grad sommerliche Hitze ist alles möglich. Ab Weihnachten beginnt dann ganz offiziell und oft auch wettermäßig der Sommer.
Die großen Schulferien sind von Mitte Dezember bis Ende Januar. Besonders zwischen Weihnachten und dem 10. Januar sind etwa 3 Millionen Neuseeländer zusätzlich zu den Touristen unterwegs, was diese Jahreszeit zu keiner guten Reisezeit für Neuseeland macht. Siehe auch Reiseinformationen „Reisezeit“.
Neuseeland ist ein relativ sicheres Urlaubsland. Gewalt gegen Ausländer ist fast unbekannt, wenn auch nicht ausgeschlossen. Handtaschendiebstahl ist fast gänzlich unbekannt. Es ist wahr­scheinlicher, dass Ihnen jemand Ihren Geldbeutel hinterherträgt, als dass er/sie es selbst einstecken würde.

Dafür ist Autoeinbruch an der Tagesordnung, vor allem in touristischen Gebieten und auf einsamen Parkplätzen. Bitte lassen Sie keine Wertgegenstände im Auto.

In den Abendstunden sollten Sie sich vor betrunkenen Autofahrern hüten. Trunkenheit am Steuer und seine verheerenden Folgen sind ein großes Problem in Neuseeland.

Die Amtssprachen sind Englisch und Maori, die meisten Orte und offizielle Beschilderungen tragen beide Namen (falls vorhanden).
Die elektrische Spannung in Neuseeland beträgt 230/240 Volt (50 Hertz). Die meisten Hotels und Motels bieten ausschließlich für Rasierapparate Steckdosen mit 110 Volt (bei 20 Watt). Reisende benötigen einen Adapter. Siehe auch Reiseinformationen „Elektrizität“.
Wer in Neuseeland an einer Hochschule studiert, einen Englischkurs belegt oder zur Schule geht, bekommt für die Dauer des Kurses ein Studentenvisum (maximum 12 Monate, danach Antrag auf Verlängerung möglich). Jede Bildungsinstitution in Neuseeland, sei es High School, Hochschule oder Sprachschule, wird ihren Studenten beim Antrag eines Studentenvisums behilflich sein bzw. beantragt die Bildungseinrichtung das Studentenvisum nicht selten selbst für den Schüler oder Studenten.
Ein Taxi zu bekommen ist in den größeren Städten und am Flughafen kein Problem. Abgerechnet wird per Taxometer. In ländlichen Gegenden sollte man den Preis vor Antritt der Fahrt fest aushandeln.
Die Vorwahl für Deutschland ist „0049“, Österreich „0043“ und in die Schweiz „0041“. Danach lassen sie bitte für die Ortsvorwahl die Null weg. Für eine öffentliche Telefonzelle benötigen sie eine Telefonkarte, die in sehr grosser Auswahl in Supermärkten und Diaries erhältlich ist. Ein Preisvergleich lohnt sich. Um von Deutschland aus anzurufen, wählen sie bitte die „0064“ vor. Ortsgespräche von einem privaten Telefonanschluss sind in Neuseeland kostenlos.
Der Standard-Telefonanbieter heisst auch in Neuseeland Telecom. Allerdings haben viele andere Telefonkarten wesentlich günstigere Konditionen. Mit der Telefonkarte von Kia Ora z.B. zahlen Sie 5 cent pro Minute innerhalb Neuseelands und 8 cents pro Minute nach Deutschland (von einem privaten Anschluss aus).
Anscheinend gab es in Neuseeland vor der Ankunft der ersten Besiedler, der Maori, keine Säugetiere, sondern – kurioserweise – aussschließlich Vogelarten. Von diesen haben viele aufgrund des Fehlens von natürlichen Feinden ihre Flugfähigkeit verloren. Bekanntester Vertreter von Neuseelands flugunfähigen Vögeln und nationale Ikone ist der Kiwi. Kiwis sind scheue, nachtaktive Wesen mit langen Schnäbeln, mit denen sie auf dem Boden nach Insekten suchen. Heutzutage sind Kiwis so selten, daß man sie kaum in freier Natur zu Gesicht bekommt.

Man kann sich vorstellen, welche Katastrophe die Einfuhr von Haustieren wie Hunden, Katzen, Opossums und Rotwild, auf das biologische Gleichgewicht in Neuseeland ausübte. Andere flugunfähige Vögel wie der Takahe, der Kakapo, der Weka sowie der Kiwi sind beständig vom Aussterben bedroht und ihr Überleben ist vermutlich nur eine Frage der Zeit.

Natürlich gibt es auch Vögel, die fliegen können. Der Kaka und der Kea sind neuseeländische Papageien, die Ihnen auf Ihrer Reise vermutlich auch begegnen werden. Der Kea, ein Bergpapagei, ist äußerst vorwitzig und ein munterer und gewiefter Geselle.

Der Bellbird wird oft und zurecht auch als „neuseeländische Nachtigall“ bezeichnet. Der Tui ist ein wunderschöner Vogel mit weissem Federflauschbällchen auf der Kehle. Beide werden Sie oft in den Abend- und Morgenstunden hören. Neuseeland mit seinen 250 Vogelarten, von denen viele selten sind, ist ein Paradies für Ornithologen.

Viele seltene Tierarten leben in und um Neuseeland, wo sie weitgehend ungestört und artengeschützt sind. Wale, Delfine, Pinguine, Robben, Seelöwen und Albatrosse (um nur die bekanntesten zu nennen) lassen sich hervorragend in Neuseeland in freier Wildbahn beobachten. Dies geschieht oft ganz zufällig, aber wer will, kann auf einer geführten Tour und beim sogenannten Schwimmen mit Delfinen mehr von Neuseelands einzigartigem Wildlife sehen.

Trinkgeld ist bisher noch relativ unüblich und wird von Dienstleistern nicht erwartet.
Nahezu für jedes Bedürfnis und jeden Geldbeutel findet sich eine Unterkunft – vom Backpacker bis zum Luxus-Hotel. Beachten sollten Sie jedoch, dass in der Hauptsaison (Januar und Februar) die Betten etwas knapp werden, deswegen empfehlen wir rechtzeitige Reservierung. Eine Liste der von uns empfohlenen Unterkünfte finden Sie in der Rubrik Unterkünfte. Unsere Unterkunftsempfehlungen haben wir persönlich nach Lage mit Meer, See- und Bergblick und nach Preis/Leistungsverhältnis für Sie ausgesucht. Siehe auch Reiseinformationen „Backpacker“.
Neuseeland hat Linksverkehr. Das Straßennetz ist im allgemeinen gut ausgebaut und zu 99% asphaltiert. Schotterstrassen sind nur in abgelegenen Gegenden zu finden und werden immer seltener. Die Verkehrsregeln sind an die europäischen angelehnt. Hier finden Sie Informationen zu den Verkehrschildern und zu Geschwindigkeitsbegrenzungen. Das Tempolimit ist 50 km/h in Ortschaften und maximal 100 km/h ausserhalb, auch auf Autobahnen/Motorways.
Für einen Aufenthalt von bis zu drei Monaten benötigen Touristen mit Deutscher, Österreicher oder Schweizer Staatsbürgerschaft kein Visum. Vorweisen müssen sie lediglich ihren Pass und ihr Rückreiseticket. Wer in Neuseeland an einer Hochschule studiert, einen Englischkurs belegt oder zur Schule geht, bekommt für die Dauer des Kurses ein Studentenvisum.
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Neuseeland ist Deutschland genau 12 Stunden voraus. Am letzten Sonntag im September stellt Neuseeland auf Sommerzeit um, dann beträgt der Zeitunterschied plus 11 Stunden. Mitte/Ende Oktober endet in Deutschland, der Schweiz und Österreich die Sommerzeit und der Zeitunterschied beträgt bis Anfang April genau 12 Stunden. Wenn in Neuseeland am ersten Wochenende im April die Sommerzeit endet und sie in Europa beginnt, beträgt der Zeitunterschied plus 14 Stunden (von April bis Ende September).
Die Einfuhr von organischen (tierischen und pflanzlichen) Produkten nach Neuseeland ist streng verboten bzw. müssen Sie deren Einfuhr dringend beim Zoll angeben, um hohe Strafgelder zu vermeiden. Vakuumverpackte Schokolade oder Kekse werden in der Regel akezptiert, während es bei Fleisch- und Wurstprodukten absolut keine Ausnahme gibt. Am Flughafen wird mit Hunden streng kontrolliert. Neuseelands Industrie ist von der Landwirtschaft abhängig, die sich auf diese Weise vor Krankheiten und Seuchen schützen muss, die die vielen Besucher möglicherweise mitbringen könnten. Bitte helfen Sie dabei, Neuseeland zu schützen indem Sie die Einfuhrregulierungen einhalten.